Golfen
Ja Holla, hatte ich nicht irgendwo mal was von ungeahnten Talenten geschrieben die wir entdecken würden? Nun ist ja der "Abschlag" beim Golf und das Putten :) noch kein ganzer Tiger Woods, aber einige haben sich doch ganz geschickt aus der Affaire gezogen. Und das eben nicht nur mit ein-zwei Glücksschlägen. Aber der Reihe nach...
Treffen war natürlich in Hockensberg angesagt. Und dieses mal gab's soviel Sahnekuchen und Schmand, herrlich. Kurzes Anfüttern, dann gab es eine kurze Einleitung von Astrid, damit man überhaupt mal wusste, was so auf einen zukommt. Das Putten wurde erklärt und heißt ja eigentlich Patten, Tee-Time hat nix mit englischen Traditionen zu tun und scheinbar liegen Golf und "das Schlafzimmer" doch nicht so weit auseinander, wie einige typische Golferwitze wohl dokumentieren sollen. Anschließend ging es also zum Golfplatz und wie es sich gehörte hatte Petrus Mitgefühl mit uns. Allerdings nur ein büschen, denn zwischendrin sprengte er dann doch mal den Rasen. Das muss auch sein, denn sonst würde ja so ein Golfplatz nicht so nett aussehen wie er eben aussieht.
Andreas VT hatte schnell körbeweise Bälle organisiert, Rolf erklärte die Handposition und Schlagbewegung, dann ging's los. Nach den ersten Querschlägern entpuppten sich einige dann in der Tat als etwas talentiert, andere wiederum waren froh, wenn der Ball über dieses Band hüpfte, welches da 50 cm vor dem Ball die Grenze zum Schlagfeld bildete. So hatte jeder seine Erfolgserlebnisse. Ron faszinierte hier so manchen, denn Schlag auf Schlag machte er nicht nur einen guten Eindruck und eine gute Figur. Nein, "seine Bälle" flogen ziemlich hoch und weit, meist sogar gradeaus. Grandios.
Anschließend wurde gepattet. Und endlich, nach dem "Acker", der Driving Ranch, konnte man doch ein ein kleines Stück englischer Gartenkultur entdecken. "Das Grün" ist ja mitnichtem die gesamte Rasenfläche auf so einem Golfplatz. Nein, der Djentelmän ist doch korrekt genug, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Und das ist hier der Bereich um das Loch herum. Kurz und knapp geschnitten aber so voll, dass man auch bei genauerem hinschauen keinen durchschimmernden Mutterboden entdecken konnte. Das Bild von dem Gärtner mit der Nagelschere scheint doch nicht so weit weg zu sein.
Wir also los, nachdem einige sich etwas irritiert vom normalen Schläger getrennt hatten. Das hätte ein Theater gegeben, wenn wir "DAS Grün" gepflügt hätten.
Putten ist schwer, im Gegensatz zum Ball, der auf einmal so leicht scheint, was verwirrend ist. Beim Abschlag hüpft er keinen Meter, beim Putten gleich hunderte am Loch vorbei. Fingerspitzengefühl war gefragt. Zwei Glückskinder gab es, denn Jutta und Andreas F machten hier ihr "Hole in One", was diesmal kein Auto einbrachte, aber immerhin Applaus.
Das Putt-Turnier gewann dann Martina, die es doch bei zwei Runden schaffte, tatsächlich nur vier Versuche zu brauchen. Respekt! Ebenso konnte man den nicht vorhandenen Hut vor Andreas vT und Rolf ziehen, die dann nochmal Putten über Distanz zeigten. Da zeigte sich die Erfahrung, wobei besonders Andreas mit seiner "Einhand-Technik" ziemlich lässig aussieht.
marktplatz hockensberg