Tänze aus dem Orient
Puh, das war sie also, unsere Tanzshow. Was für ein Spaß, was für eine Stimmung, was für eine tolle Atmosphäre. Wenn man solch eine Show zum ersten Mal macht und plant, steht man vor vielen Fragen: Wie viele Zuschauer kommen wohl, wie erreicht man sie? Ständig fragt man sich, ob man irgendwas noch hätte anders machen können. Man übt, man probt, plant und merkt, wie die einzelnen Steinchen langsam zu einem Bild werden. Doch die letzte Frage, die nach den Zuschauern, kann erst am letzten Abend geklärt werden.
Die Türen öffneten sich und das Foyer der Widukindhalle war ruck-zuck gefüllt. Die Aussteller hatten alle Hände voll zu tun, Fragen zu beantworten und vielleicht hat der eine oder andere mehr als nur einen neugierigen Blick investiert. Langsam aber sicher füllte sich der Zuschauerraum und man wusste irgendwann, das über 250 Menschen den Weg gefunden hatten. So war also alles angerichtet für einen bunten Abend, an dem es auch ein wenig darum ging, jene zumindest zu begeistern, die mit orientalischem Tanz bislang scheinbar nichts am Hut hatten. Denn hier und da befanden sich unter den Gästen natürlich auch reine Begleiter oder Freunde, die noch nicht recht wussten, was da auf sie zukommt.
Doch vom ersten bis zum letzten Auftritt der Show zeigte sich die Qualität, wie sie ein Aladin El Kholy mitbringt: Eine tolle Programmzusammenstellung, gekonnte Choreographien und nicht nur einmal zauberhafte Kostüme, die keinen Raum für Klischees ließen. Die dezent aber geschmackvoll geschmückte Bühne tat das ihre dazu, um diesen Abend wirklich zu einer Reise in 1001 Nacht werden zu lassen. Die Faszination war in manchen Augenblicken zum Greifen spürbar, auch wenn sie nicht durch rasenden Applaus, sondern durch Blicke zum Ausdruck gebracht wurde. Es war eine wunderbare Mischung.
Am Ende war wohl auch der letzte Zuschauer begeistert und angetan von der Eleganz und auch der Lebendigkeit, der Vielfalt und der Freude aller Beteiligten. So fand eine lange Vorbereitungszeit ein wunderbares Ende, nach welchem es noch viele Komplimente gab, sei es in Presseberichten, persönlichen Gesprächen oder Telefonaten. Die Nervosität wich der Freude und dem Staunen über das, was da im wahrsten Sinne des Wortes über die Bühne gegangen ist. Es war eine tolle Entschädigung für die vielen Momente der Unruhe, des Kopfzerbrechens, der Sorge und des Zweifels. Am Ende hat alles geklappt und wir waren hoch zufrieden.
Und wer diese Reise noch einmal mit dem original Text genießen möchte gibt es hier noch einmal eine "Wiederholung". Allerdings ohne Musik.
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